Markus Romes begann mit sieben Jahren mit dem Klavierspiel. Er erhielt im Alter von 15 Jahren an der Kirchenmusikschule der Diözese Rottenburg eine Ausbildung zum nebenberuflichen Kirchenmusiker und begann seine Tätigkeit als Organist und Chorleiter in der katholischen Heimatgemeinde "Heilig-Geist" in Friolzheim, sowie als Sänger und Stimmführer der Bassgruppe der Jugendkantorei Pforzheim unter der Leitung von Prof. Rolf Schweizer. Hier sang er als Chorbassist und Tenor bedeutende Werke der Kirchenmusik: Das "War Requiem" von Benjamin Britten, "Das Buch mit den sieben Siegeln" von Franz Schmidt, die Passionen und diverse Kantaten Johann Sebastian Bachs, die Oratorien "Joshua" und "Messiah" von Händel und "Paulus" von Mendelssohn Bartholdy.

Er studierte ab 1986 in Berlin an der "Universität der Künste" Musik mit den Schwerpunkten Chorleitung bei Prof. Christian Grube und Mirjam Sohar, Gesang bei Prof. Bella Jasper, Liedbegleitung bei Dietrich Fischer Dieskau und Aribert Reimann, sowie Komposition bei Dieter Schnebel. Durch Meisterkurse in Orchesterleitung bei Prof. Walter Hügler in der "Sommerakademie Biel" mit den "Budweiser Philharmonikern", Prof. Richard Edlinger (Hans Swarowsky-Schüler) im "Wiener Musikseminar" mit den "United Philharmonics", Prof. Kurt Suttner / München und zahlreichen Hospitationen u.a. bei Simon Halsey / "Rundfunkchor Berlin" vertiefte er seine Dirigierfähigkeiten als Chor- und Orchesterdirigent.

Während des Studiums arbeitete er als Schauspielmusiker an der "Freien Volksbühne West", führte als Chorsänger des "Ernst-Senff-Chores" mit den "Berliner Philharmonikern" unter Claudio Abbado Schönbergs "Gurrelieder", unter Carlo Maria Giulini die Requiems von Brahms und Verdi und unter James Levine Faures "Requiem" auf. Er sang im Extra-Chor der Deutschen Oper die großen Opernchöre aus "Fidelio", dem "Fliegenden Holländer", "Aida" und "Nabucco" mit und leitete den Gefängnischor der Strafvollzugsanstalt Berlin Plötzensee.

Nach dem Studium war er als musikalischer Leiter an den "Badischen Landesbühnen", sowie an den Stadttheatern Ulm und Pforzheim engagiert. Hier dirigierte er u.a. "Don Giovanni", "Westsidestory", "Don Pasquale", "Der Babier von Sevilla", "Turandot", "Cardillac", "Der Zarewitsch", "Jesus Christ Superstar", "Black Rider", "Shockheaded Peter", "Fledermaus", "Me and my Girl" und "Annie get your gun".

Markus Romes ist derzeit musikalischer Leiter der Chöre "d'accord ulm", "Vocalica Pfuhl", Chordirektor des "Chors der Hochschule Ulm", des "Kreis-Chor des Iller-Roth-Günz-Sängerkreises", der "Chorgemeinschaft Dettingen-Heuchlingen" und des Konzertchors "Klangreich Ulm", welcher 2013 - 2015 seine Konzerte mit Musikern der Staatsorchester Stuttgarts und Münchens gestaltet.

Markus Romes arbeitet darüber hinaus als Dozent etwa des Kurses "Singen macht Spaß, in jedem Alter", in seiner Funktion als KreisChor-Leiter des "Iller-Roth-Günz-Sängerkreises" und Chorchoach mit dem "Chorverband Bayerisch-Schwaben" sowie dem "Deutschen Chorverband" zusammen. 
Er unterrichtet als Chorlehrkraft im Auftrag des Landrats- und des Oberschulamts Neu-Ulm an 10 Grundschulen des Landkreises Neu-Ulm nun auch im Ulmer Raum Grundschüler und Lehrer im Rahmen des Projekts "Jedem Kind seine Stimme" (JeKiss).

Als Schauspielmusiker vertonte und textete er eigene Bühnenwerke.

So machte er beispielsweise in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Ulm und den "Ulmer Spatzen" Konzeption, Text und Musik zu seinem Musiktheaterwerk "Rock mich Amadeus", dessen Premiere 2006 im "Theater Ulm" mit 170 Mitwirkenden stattfand.

Die von Ihm konzipierte Weltmusikrevue "Sounds of Love" feierte Im November 2007 im "Stadthaus Ulm" Premiere. Hauptdarsteller waren der Trompeter Joo Kraus und die Sopranistin Maria Rosendorfsky. Die Revue wurde dann u.a. im "Staatstheater Meiningen", bei der "Landesgartenschau Neu-Ulm", im "Naturtheater Heidenheim" und im "Kulturzentrum Wolfgang-Eychmüller-Haus" der Stadt Vöhringen aufgeführt.

2008 war er in Kooperation mit der "Landesstiftung Baden-Württemberg" und der Stadt Ulm im Rahmen der "Heimattage Baden-Württemberg" Produktionsleiter, Autor und Regisseur seines Weltmusiktheaters "@home - die interkulturelle Heimatrevue", bei der hervorragende Künstler aller Kontinente gemeinsam Theater spielten, sangen und musizierten.
Im gleichen Jahr koordinierte er in Kooperation mit der Stadt Neu-Ulm als Leiter des "Kreis-Chors des Iller-Roth-Günz-Sängerkreises" das Chorfestival "Klingende Gärten" der Landesgartenschau mit 1.550 Sängern.

2009 dirigierte er am "Naturtheater Heidenheim" das Musical "Oliver!" mit Musikern des "Philharmonischen Orchesters der Stadt Ulm". Die Mitwirkenden des Chores formierten den "Generationenchor des Naturtheaters", den er bis 2013 leitete. Im Rahmen des Gedenkkonzerts an die friedliche Revolution 1989 dirigierte er am 20. Oktober in Meiningen die "Meininger Kantorei", die "Vocalica Pfuhl" und die "Meininger Hofkapelle". Auf dem Programm standen Werke von Mendelssohn, John Rutter und Johann Sebastian Bach. In diesem Jahr entstand auch sein Musiktheater "Es geht auch anders" in Kooperation mit der Lebenshilfe Ulm/Neu-Ulm für Menschen mit Behinderung, professionelle Schauspieler und Sänger.

2010 war er Arrangeur und musikalischer Leiter für die Produktion "Die Dreigroschenoper" der "Badischen Landesbühnen Bruchsal", welche 43 mal aufgeführt wurde.

2011 konzipierte und realisierte er die szenischen Chorabende "Wir sind die Welt" und "Deine Simme - ein Fest" mit dem "Kreis-Chor des Iller-Roth-Günz-Sängerkreises" und der "Vocalica Pfuhl", welche jeweils mehrmals aufgeführt wurden.

2012 gestaltete er in Kooperation mit der Stadt Ulm und dem "interreligiösen Gesprächskreis des Hauses der Begegnung" mit christlichen, jüdischen und muslimischen Sängerinnen, Sängern und Schulkindern seiner "JeKiss"- Singklassen ein interreligiöses Begegnungskonzert "ABRAHAMS KINDER". Im Rahmen dieser Aufführung führte er mit der "Meininger Kantorei", der "Vocalica Pfuhl", Musikern des "Philharmonischen Orchesters der Stadt Ulm" und der "Meininger Hofkapelle" das Requiem von John Rutter auf.

Überregionale Beachtung fand auch die Ulmer Erstaufführung des "Sacred Concert" von Duke Ellington für Chor und Bigband mit der "Vocalica Pfuhl", zunächst in der "Pauluskirche" Ulm, darauf in der "Heilig-Kreuz-Kirche" Pfuhl, dann mit zehn Musikern der "SWR-Bigband" in der "Christuskirche" Heidenheim.

2013 realisierte er überwiegend Chorkonzerte: "Herztöne" mit dem Konzertchor "Klangreich Ulm" und Musikern der Staatsorchester Stuttgarts und Münchens, das acapella Programm "Herzklang" mit "d'accord ulm", "Summer in the City" ein Rock-Pop-Konzert mit dem "Chor der Hochschule Ulm" und der "Jazz-Rock-Band" der "Hochschule Neu-Ulm" im Glacispark Neu-Ulm, zahlreiche Gospelkonzerte mit dem Chor "Gospel & More", "Heiss!" mit der "Chorgemeinschaft Dettingen-Heuchlingen" und diverse Auftritte seiner Singklassen im Rahmen des "JeKiss"-Chorprojektes in Kooperation mit dem Landratsamt Neu-Ulm.

 

2014 künstlerischer Beirat im Vereins zur interkulturellen Begegnung in Musik und Gesang. Gründung der Ensembles Internationaler Kinderchor Ulm/Neu-Ulm, internationaler Jugendchor Ulm/Neu-Ulm AG Heimatklänge

 

2015 szenische Chorabende "Jauchzen möcht ich, möchte weinen", "Ewig", "Kreis des Lebens"

 

2016 Künstlerische Leitung des interkulturellen Chorabend "leben und leben lassen" / Hommage an die Weisse Rose unter der Schirmherrschaft des Ministerpräsidenten des Landes Baden-Württemberg Winfried Kretschmann

 

2017 Wiederaufnahme des Abends "leben und leben lassen" im ausverkauften Theater Ulm, "Goldene Momente" - Chorsinfonik mit dem Heeresmusikkorps Ulm im CCU Ulm. Szenischer Chorabend "Lebenfrust und Lebenslust". "Garten meines Lebens" mit dem Konzertchor Klangreich.

 

Markus Romes arbeitet als Pianist und Dirigent mit verschiedenenen professionellen Instrumentalensembles und pflegt daher gute Kontakte zu MusikerInnen aller Sparten. Er leitet als Stimmbildner und Chorcoach Workshops für Chöre und kleinere Vocalensembles.